Metropolis Istanbul
geschrieben am 13.10.2009
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Die Stimmung im Team ist gut. Auch wenn mancher Reisepartner durch ausgefallene Essens- oder Getränkewünsche auffällt, wie z.B. der Wunsch nach Kabafit Vanille, so bringt sich jeder im Team doch fruchtbar für die Reiseplanung ein. Wir entscheiden demokratisch auf die Ausgrabungsstätten Termessos und Afrodisias zu verzichten und dagegen Pamukkale anzusteuern. Keine schlechte Entscheidung. Die Sinterterrassen sind wieder in einem schönen Zustand, die Ruinen von Hierapolis nett anzusehen und die zwei Hotelpools ganz für uns alleine laden natürlich auch zur Verlustigung ein.
Nach dem Vergnügen wartet dann aber der harte Autoalltag. Rechtzeitig zum Wochenende müssen wir in Istanbul sein. Paddy muss schon wieder den Heimflug antreten und Isabel kommt für ein langes Wochenende aus Deutschland angeflogen. Gut, dass die Türken viel Energie in den Straßenbau stecken. Von Pamukkale bis Yalova fahren wir in einem knappen Tag. Die restlichen mühsamen Straßenkilometer durch die endlosen und verkehrsreichen Vororte von Istanbul wollen wir uns sparen und nehmen die Schnellfähre über das Marmara-Meer. Die knapp drei Kilometer von der Yenikapi-Anlegestelle bis zu unserem Hotel nahe der Galata-Brücke sollten ja kein Problem darstellen; sollten!!! Unsere Stadtkarte scheint nicht ganz auf dem neuesten Stand zu sein und der Verkehr in der Megacity Istanbul frisst uns auf. Etliche Verkehrsregeln werden von uns gebrochen und einiger Schweiss muss fließen, bis wir endlich an unserem Hotel angekommen sind. Zum Glück ist unser mitreisender Oberkommissar Frank W. nicht im Dienst und kann angesichts der verkehrstechnischen Notlage das Fahren entgegen der Einbahnstraße mit seinem Gewissen vereinbaren. Die im Internet vom Hotel versprochenen hauseigenen Parkplätze existieren dann leider auch nicht, sodass Juwi und Walli ihre schweren Fahrzeuge in den engen Gassen in handtuchgroße Flächen hineinbugsieren müssen. Genug geschwitzt, jetzt heisst es genießen.
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Wie sieht es denn eigentlich in Bulgarien so aus?
geschrieben am 24.05.2006
abgelegt unter Türkei | Bulgarien
Mit dem letzten Tropfen Sprit erreichen wir eine Tankstelle; Juwi stehen schon die Schweissperlen auf der Stirn. Das Tanken in der Türkei schieben wir gerne auf die lange Bank, sind die Spritpreise hier doch sogar höher als in Deutschland. Zum Vergleich, in Syrien kostete der Liter Diesel nur 10 EuroCent. Harte Gegensätze zwischen den beiden Nachbarländern. Doch wir wollen uns nicht die Länge und die Breite über Spritpreise auslassen, sondern ein paar Sätze über die nächsten Etappen verlieren. Nachdem Proland den Bazar leergekauft hat, springen wir in die Autos und fahren via Edirne an die
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Istanbul - die Weltmetropole am Bosporus
geschrieben am 20.05.2006
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Wir lassen das bei schlechtem Wetter doch ziemlich truebe wirkende schwarze Meer (Bild 30A) hinter uns und nehmen Kurs auf die tuerkische Metropole schlechthin, Istanbul!! Wir ueberfahren bei Kilometer 74 968km eine der beiden Bosporusbruecken und lassen Asien nach 3 046 gefahrenen km hinter uns. Vor uns erhebt sich die Skyline des modernen Istanbul (Bild 31A), von der Bruecke haben wir einen Blick auf den Bosporus (Bild 32A).
Wir beziehen auf der europaeischen Seite, direkt neben der Hagia Sophia, eine Herberge. Travellerherz was willst Du mehr? Die Superlage entlohnt fьr die halsbrecherische Fahrt durch den hektischen Stadtverkehr. Die Angaben ueber die Einwohnerzahl schwanken zwischen 10 Mio und 18 Mio. Da stauen sich einige Fahrzeuge auf der Strasse, vor allem wenn die Weltreisenden-Daimler mit gekonnten Einlagen die Einheimischen zu Bremseinlagen
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Boxenstopp in Ankara
geschrieben am 17.05.2006
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In Ankara nehmen wir eine kleine Auszeit. Nicht, weil uns die Stadt so ausserordentlich gut gefällt, sondern eher aus praktischen Gründen verbringen wir hier einige Tage. Die Sehenswürdigkeiten der Stadt sind schnell abgehakt (Bild 10A bis 14A). Die Hauptstadt der Türkei hat trotz ihrer etwa 4 Mio. Einwohner aus touristischer Sicht wenig zu bieten und steht stark im Schatten von Istanbul. Noch 1923, in dem Jahr der Ernennung zur Hauptstadt durch Atatürk, sollen gerade mal 30 000 Menschen in dem “Provinznest” gelebt haben.
Auch der internationale Flughafen “Esenboga” mutet sehr provinziell an, einer neuer, moderner Terminal ist aber im Bau. Nina muss allerdings noch mit der einfachen Lösung leben. Sie verlässt die Weltreisenden traurigerweise mit dem Flieger Richtung Deutschland. Da weint das Team und der Himmel
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Im Herzen der Türkei
geschrieben am 16.05.2006
abgelegt unter Türkei
Wir entfernen uns langsam aber sicher von der geografischen Mitte der Türkei und sagen “Auf Wiedersehen”
Göreme. Auf den ersten Kilometern begleitet uns noch das Team um “Walter”, den roten Ford Transit (Bild 70A). Wir steuern Mustafapasa an. Dieser Ort ist sicherlich kaum weniger interessant wie Göreme, doch hält sich der Touristenrummel in engen Grenzen (Bild 72A bis 78A). Auf landschaftlich sehr reizvollen Wegen rollen wir weiter nach Derinkuyu (Tiefer Brunnen). Bis zu 20 000 Personen sollen hier in Notzeiten Zuflucht in der unterirdischen Stadt gefunden haben, die sich bis in eine tiefe von 55m erstreckt (Bild 79A, 80A). Bei den
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