Willkommen bei »Die Weltreisenden - Das Tagebuch«

Am 04.06.2005 geht das Tagebuch an den Start. Hier können Sie nahezu tagesaktuell verschiedenste Informationen und Berichte zum Projekt "Die Weltreisenden" abrufen.

Während der Reise füttern wir das Tagebuch regelmäßig mit Erlebnisberichten und Bildern von unterwegs. Zwischen den Reisen versorgen wir Sie mit Informationen zu laufenden Aktivitäten wie Diavorträge, Ausstellungen, aber natürlich auch zu laufenden Reisevorbereitungen. Der Besucher wird unterhalten, aber auch mit wertvolle Reiseinformationen versorgt.

Ab in die Berge

Die Motorenprobleme scheinen vergessen. Dank der Ferndiagnose von VW-Mastermind Albert Marco Schöttle sind die Schwierigkeiten vermutlich Geschichte. Die niedrigere Cetan-Zahl des amerikanischen Diesels gleiche ich mit Additiven aus. Der Rote Flitzer zündet wieder wunderbar und läuft auch sonst superrund. So rund, dass ich die lange Strecke Kansas City - Denver fast auf einen Schlag durchziehe. Erst kurz vor Denver beziehe ich in dem einsamen Prärienest Seibert Nachtlager.

Mensch und Maschine am Ende?!

Bevor ich mit Kai ein bekanntes Gesicht wiedersehe, spricht mich am Hotelaufzug ein Kanadier auf mein Esslinger Kennzeichen an. Tatsächlich hat er selbst jahrelang in Esslingen nahe der Burg gelebt und spricht ein ganz akzeptables Deutsch. Die sich schließende Aufzugstür verhindert einen weiteren Austausch, es bleibt aber eine weitere von vielen netten Begegnungen auf der Reise in Erinnerung. Nicht viel später ist dann aber das richtig bekannte Gesicht am Start. Kai betritt wohlgelaunt den Empfangsbereich des Internationalen Flughafen Torontos.

Paradies mit kleinen Fehlern

Toronto, gerne als das kanadische New York dargestellt, enttäuscht nicht, kann aber nicht gegen den großen Bruder aus den USA anstinken. In anderer Reisereihenfolge hätte uns Kanadas größte Stadt, die sehr multikulturell daherkommt, sicherlich mehr beeindruckt. Für Marcus und Yannik ist Toronto die letzte Station, sie besteigen den Flieger Richtung Heimat, während ich die Stadt etwas abradle und dann im Hinterland ausspannen möchte.

Wasser, Wasser und noch mehr Wasser

Unser Campingteam groovt sich ein. Am Campingplatz einchecken, Dachzelt aufschlagen, locker abhängen, wir sind voll angekommen. Tatsächlich machen es einem die USA aber auch sehr leicht zu reisen und zu campen. Ein dichtes Straßennetz, überall Tankstellen und (daueroffene) Einkaufsmöglichkeiten. Mit manchem fremdeln wir noch (u.a. Backwaren und einlagiges Klopapier), aber die positiven Erfahrungen überwiegen. Es ist in der Tat schön überall mit einem Lächeln und nettem Smalltalk begrüßt zu werden.

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