Willkommen bei »Die Weltreisenden - Das Tagebuch«

Am 04.06.2005 geht das Tagebuch an den Start. Hier können Sie nahezu tagesaktuell verschiedenste Informationen und Berichte zum Projekt "Die Weltreisenden" abrufen.

Während der Reise füttern wir das Tagebuch regelmäßig mit Erlebnisberichten und Bildern von unterwegs. Zwischen den Reisen versorgen wir Sie mit Informationen zu laufenden Aktivitäten wie Diavorträge, Ausstellungen, aber natürlich auch zu laufenden Reisevorbereitungen. Der Besucher wird unterhalten, aber auch mit wertvolle Reiseinformationen versorgt.

Mensch und Maschine am Ende?!

Bevor ich mit Kai ein bekanntes Gesicht wiedersehe, spricht mich am Hotelaufzug ein Kanadier auf mein Esslinger Kennzeichen an. Tatsächlich hat er selbst jahrelang in Esslingen nahe der Burg gelebt und spricht ein ganz akzeptables Deutsch. Die sich schließende Aufzugstür verhindert einen weiteren Austausch, es bleibt aber eine weitere von vielen netten Begegnungen auf der Reise in Erinnerung. Nicht viel später ist dann aber das richtig bekannte Gesicht am Start. Kai betritt wohlgelaunt den Empfangsbereich des Internationalen Flughafen Torontos.

Paradies mit kleinen Fehlern

Toronto, gerne als das kanadische New York dargestellt, enttäuscht nicht, kann aber nicht gegen den großen Bruder aus den USA anstinken. In anderer Reisereihenfolge hätte uns Kanadas größte Stadt, die sehr multikulturell daherkommt, sicherlich mehr beeindruckt. Für Marcus und Yannik ist Toronto die letzte Station, sie besteigen den Flieger Richtung Heimat, während ich die Stadt etwas abradle und dann im Hinterland ausspannen möchte.

Wasser, Wasser und noch mehr Wasser

Unser Campingteam groovt sich ein. Am Campingplatz einchecken, Dachzelt aufschlagen, locker abhängen, wir sind voll angekommen. Tatsächlich machen es einem die USA aber auch sehr leicht zu reisen und zu campen. Ein dichtes Straßennetz, überall Tankstellen und (daueroffene) Einkaufsmöglichkeiten. Mit manchem fremdeln wir noch (u.a. Backwaren und einlagiges Klopapier), aber die positiven Erfahrungen überwiegen. Es ist in der Tat schön überall mit einem Lächeln und nettem Smalltalk begrüßt zu werden.

Interstate wir kommen

Mir wird heiß und kalt und zugleich, was bei Außentemperaturen von knapp 40°C gar nicht so einfach ist. Nachdem schon die resolute Schrankenwärterin am Eingang zum Hafen befunden hat, Herr Langohr ist nicht im System, ergo der Mann kommt hier nicht rein und auch der zweite Kontrollposten erklärt hat, es fehlt ein Eintrag, nämlich der vom Zoll. Befindet jetzt auch tatsächlich der Zoll selbst, sie hätten keine Unterlagen zu meinem Fahrzeug. Das Schrankenproblem ließ sich noch leicht lösen.

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